Multiplex

Multiplex

Ensemble Multiplex

Das internationale Ensemble Multiplex entwickelt eine polyphone Erzählform, die die Vielfalt des Ausdrucks und der Sprache achtet und betont. 
Durch  theatrale Recherche- und Produktionsformen bringt das Ensemble individuelle Geschichten zu gemeinsamen Fragen und Themen zum Ausdruck. 

 „Früher hatte ich Angst vor den Sternen,
heute habe ich Angst vor dem Wasser.“

Aktuelles Vorhaben: Strandläufer
Am Strand sind Gegensätze nah und das Vertrauen in Übergänge groß. 
In der Produktion „Strandläufer“ erkundet Multiplex die Regionen, in denen unterschiedliche Zuordnungen und Erinnerungen aufeinanderprallen. Es sucht Spannungsfelder, die universell und gemeinsam sind und entlarvt individuelle Subjektivität durch konkrete Gegenüberstellungen. In „Strandläufer“ hat das Ensemble eine sehr persönliche, theatrale Erzählform gefunden, die den unsicheren Stand auf der Schwelle in Minidramen verdichtet.

Aktuelle Produktion: Ko-Exist (auf Tour)
Ko-Exist beschäftigt sich mit der Zerrissenheit und dem Miteinander innerer und äußerer Ansprüche. Vielstimmig werden Erinnerungen und Erfahrungen erzählt, ihre Gleichzeitig- und Gegenläufigkeit offenbart. In Ko-Exist kommen sie zusammen, verweilen, hören einander zu und ermöglichen, das Andere in uns kennenzulernen. 
Woher komme ich? Was bewegt mich? Wohin will ich?

Mit diesen Fragestellungen im Gepäck gastierte Ensemble Multiplex Ende Oktober in der Region Värmland / Schweden mit Aufführungen und Workshops in Kronoparken Karlstad, Folkhögskola Molkom und Gunnarsgarden. Der Dialog mit dieser weitläufigen Landschaft Mittelschwedens war für die Auseinandersetzung mit Ko-Exist  eine große Bereicherung.
 
Anfang November war Ko-Exist – als deutscher Beitrag nominiert und ausgewählt – Teil des künstlerischen Programms des 7. Festivals ‚Theater Revolution‘ in Tjumen / Westsibirien.
Im Rahmen des Festivals hatte Ko-Exist viele spannende und eindrucksvolle Begegnungen -
auch deswegen, weil die Produktion inhaltlich und ästhetisch in dem Kontext überraschende und  ungewohnte Impulse setzte. 
Die Inszenierung erhielt den Sonderpreis für 'die musikalische und szenographische Choreographie'.

Akteur*innen: Akbar Hajbabaei, Baran Hashemi, Caglar Yigitogullari, Frishteh Sadati, Kristina Röhl, Julia Pöppich, Lili Keller, Paolo Grazzi, Selin Kavak, Ulrich Hardt
Licht, Ton, Bühne: Emanuel Schröder