Die Performances von Liaam Iman sind tiefgehend, kraftvoll und transformierend – sie verbinden zeitlose poetische und ancestrale Klanglandschaften mit zeitgenössischen Klangsprachen. Genreübergreifend schlägt Liaams Arbeit Brücken zwischen Themen wie Migration, Zugehörigkeit und Heilung durch Kunst und gemeinschaftliches Engagement. Liaam ist eine in Berlin lebende, in Großbritannien geborene, preisgekrönte Künstlerin algerisch-kabylischer Herkunft und arbeitet als Vokalistin, Komponistin, Perkussionistin und Pädagog*in. Dabei entstehen immersive Erlebnisse, die Authentizität, Präsenz und Transformation fördern.
In dieser Performance verweben sich melismatischer Gesang und polyrhythmisches Trommeln mit dem Bassspiel und den atmosphärischen Klangtexturen von Nathan de Vries zu einem Klangstrom, der die Zuhörenden jenseits linearer Zeit trägt. Durch eine interdisziplinäre Verbindung von Soundscapes, Poesie und Video lädt die Performance das Publikum zu einer körperlich erfahrbaren, liminalen Reise ein – einer Reise, die tiefes Zuhören und ein gesteigertes Gefühl von Präsenz kultiviert.
Nathan de Vries ist ein in Berlin lebender Bassist und Multiinstrumentalist, angetrieben von Neugier und Entdeckungsfreude. In einem breiten Spektrum von Stilen und Genres entwickelt er einen melodischen, groove-orientierten Ansatz, der sozialen Ungerechtigkeiten Ausdruck verleiht und Räume schafft, in denen sich Menschen gesehen fühlen – verbunden durch Sensibilität, Intention und Leidenschaft.
Einlass am 20.02.2026 um 19:30 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr
Eintritt: 15 €, 10 € ermäßigt
Liaam Iman’s performances are deep, powerful, and transformative—fusing timeless poetic and ancestral soundscapes with contemporary sonic languages. Versatile across genres, Liaam’s work bridges themes of migration, belonging, and healing through art and community engagement. A Berlin-based, UK-born, award-winning artist of Algerian Kabyle descent, Liaam works as a vocalist, composer, percussionist, and educator, crafting immersive experiences that inspire authenticity, presence, and transformation.
In this performance, melismatic vocals and polyrhythmic drumming intertwine with Nathan de Vries’ bass and atmospheric textures, creating a sonic current that pulls the listener beyond linear time. Through an interdisciplinary blend of soundscapes, poetry, and video, the performance invites the audience into a visceral, liminal journey—one that cultivates deep listening and a heightened sense of presence.
Nathan de Vries is a Berlin-based bass player and multi-instrumentalist driven by curiosity and exploration. Working across a wide spectrum of styles and genres, his melodic and groove-oriented approach seeks to give voice to social injustices and to create spaces where people feel seen—connecting with sensitivity, intention, and passion.
Doors open on February 20th, 2026 at 7:30 pm, performance starts at 8:00 pm.
Admission: €15, €10 reduced

© SafiProduction
Über SafiLab „Ancient Sound“:
„Ancient Sound“ lässt sich davon inspirieren, wie Musik in alten Kulturen erlebt wurde – als Ritual, Erzählung, Heilung und gemeinschaftliches Zusammenkommen. Durch die heutige Neuinterpretation dieser Praktiken schafft die Reihe einen langsamen, bewussten Raum für Klang: einen Ort, an dem Musiker:innen und Publikum jenseits des Formats eines traditionellen Konzerts aufeinandertreffen.
Jede Session basiert auf drei Elementen:
Konzertperformance – kurze Sets (40–60 Minuten), in denen eingeladene Musiker:innen ihre eigene Herangehensweise an den „Ancient Sound“ vorstellen, sei es durch modale Improvisation, rituelle Perkussion, rekonstruierte Stücke oder zeitgenössische Interpretationen.
Achtsames Hören – angeleitete Übungen und Momente tiefer Stille, um Ohren und Körper auf ein aufmerksameres Erleben vorzubereiten.
Offene Jam-Session – eine kollektive Improvisation, bei der Musiker und Publikum gemeinsam Klanglandschaften erschaffen, oft geleitet von einfachen Gesten (inspiriert von antiker Cheironomie/Dirigierkunst).
Die Kleine KunstHalle, der Aufführungsraum, ist über eine Rampe zugänglich. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Ihrem Besuch Barrieren im Wege stehen über veranstaltung@expedition-metropolis.de oder unter 030 47 98 01 52. Wir werden unser Bestes geben, Ihnen einen Besuch zu ermöglichen. ++++ The Kleine KunstHalle, the theater, where the event takes place, can be accessed via an outdoor ramp. Should you encounter any barriers to your visit, please do not hesitate to contact us at veranstaltung@expedition-metropolis.de or by phone at +49 30 47 98 01 52. We will do our best to make your visit possible.