
Aus dem Inhalt:
Mexiko-Stadt, 1943: Auf der Flucht vor den Nazis hat die Schriftstellerin Anna Seghers mit ihrer Familie nach einer langen Odyssee Zuflucht in Mexiko gefunden. Inmitten der lebendigen Exilantenszene um Egon Erwin Kisch, Lenka Reinerová, Walter Janka und Steffie Spira versucht sie, als Schriftstellerin und Mutter in einer von Verlust, Hoffnungslosigkeit und Heimweh geprägten Welt zu bestehen. Der Streit mit ihrer Freundin Stella, ihr abwesender Ehemann, die kulturelle Entwurzelung – all das treibt sie an ihre Grenzen. Auf dem Weg zu ihren Kindern glaubt sie, ihre in Nazi-Deutschland zurückgebliebene Mutter auf der anderen Straßenseite zu sehen. Sie überquert die Avenida – ein Unfall – und alles ändert sich. Als sie aus dem Koma erwacht, hört sie die vertraute Stimme ihrer eigenen Romanfigur Marie aus Transit, die sie zurück ins Leben ruft. Ein berührender Roman über eine Frau im Exil, die allen Widrigkeiten zum Trotz die Kraft schöpft, Menschlichkeit und Hoffnung in einer dunklen Zeit zu bewahren.
Moderation: Nikoletta Kiss
Einlass am 18.06.2026 ab 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr.
Eintritt auf Spendenbasis
Alexandra Harth studierte Germanistik und Journalistik in Frankfurt, Bamberg und Galway und volontierte bei der Deutschen Welle. Während eines Auslandseinsatzes als Lehrerin in Mexiko-Stadt wohnte sie in dem Viertel, in dem Anna Seghers, einst lebte. Motiviert von der mexikanischen Auswanderungsgeschichte ihrer eigenen Familie wurde sie zur Kennerin für Anna Seghers und ihr Exil-Werk. Zwischen 2020 und 2022 war sie Stipendiatin der Autorenschule Schreibhain in Berlin. “Als ich in tobenden Zeiten” schlief ist ihr Debütroman.

© Alexandra Harth
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