Geschichten aus der Stadt

Geschichten aus der Stadt
Performativen Kolumne

Vier Frauen in Berlin sammeln die Geschichten und Abenteuer ihrer Stadt. Angelehnt an die US Serie „Sex and the City“ vertreten die Frauen stereotypische Charaktere ihrer Generation. Gegenstand ihrer regelmäßigen Treffen sind ihre Liebes- und Sexgeschichten, Fehltritte, Wünsche und Fantasien. Sie erzählen ihre eigenen und die Geschichten ihrer Zuschauerinnen. Geben den schlimmen, peinlichen, berauschenden und immer biografischen Geschichten von Frauen dieser Stadt eine Bühne und holen damit manchmal das Beste raus, was die Geschichten zu bieten haben. Erzählt zu werden!
Ziel des performativen Formats „Geschichten aus der Stadt“ ist es, die Klischees und das Populäre an der Serie an die tatsächliche Lebensrealität von berliner Frauen anzuknüpfen und zu überprüfen, Klischees zu widerlegen und zu bestätigen. Dabei stellen wir uns die Frage inwieweit wir uns auf stereotype Frauenfiguren zusammenkürzen lassen können und wie viel Wahrheit in den Gesprächen über Sexpraktiken und Hoffnung auf die große Liebe in öffentlichen Cafés steckt. Die Protagonistin der Serie Carry Bradshaw schreibt eine Kolumne über Liebe und Beziehungen, alle Ereignisse der Episode und Erfahrungen ihrer Freundinnen fließen in ihre theoretische Auseinandersetzung in der Kolumne ein. Wir setzen uns in diesem Sinne mit unseren selbst erlebten Geschichten auseinander und sammeln Geschichten von Freundinnen und Bekannten und borgen uns diese. In einer Begegnung werden diese wahrhaftigen Geschichten dem Publikum als performative Kolumne präsentiert.

Konzept und Performance: Karoline Schulze, Géraldine Mormin, Ellen Uhrhan, Matin Soofipour

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